Sie sind rundum zufrieden mit Ihrer Figur, da können Sie diese doch glatt auf Ihrem Bewerbungsfoto präsentieren, oder? Doch davon ist abzuraten, denn Ganzkörperfotos bringen Ihnen nicht etwa Vorteile im Bewerbungsprozess: Ganz im Gegenteil – Je größer das Bild, desto größer auch die Gefahr die Person fehlerhaft abzulichten.

Auf einmal passen die Schuhe nicht zur Kleidung oder die Anzughose wirft eine Falte. Und wie stellen Sie sich überhaupt richtig hin? Außerdem lenken sie durch ein solches Foto von Ihrer Person ab. So kann der Personaler Sie nicht wirklich beurteilen und Sie verspielen Möglicherweise die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Doch gibt es auch Berufe, in denen ein solches Foto angemessen ist?

Die Antwort ist „Ja“ – als Model, Stewardess oder Animateur spielt die Figur durchaus eine Rolle. In solchen Berufen ist der Körper das Kapital. Ein Model verdient ihr tägliches Brot mit Fotos oder auf den Laufstegen dieser Welt.

Damit die Unternehmen einschätzen können, ob die Bewerberin die Modemarke repräsentieren kann oder ihr die Sachen überhaupt stehen würden, sind Ganzkörperfotos sinnvoll und unumgänglich. Gleiches gilt für Stewardessen. Sie sind in der Regel groß und schlank. Schließlich verkörpern sie die Airline.

Viele Fluglinien legen deshalb großen Wert auf die Optik und speziell die Figur der Bewerber. Auch Animateure müssen oft ein Ganzkörperfoto vorlegen. Sie sollen die Menschen im Urlaub oder im Alltag zu Sport und Tanz anregen.

Daher bevorzugen viele Anlagen / Betriebe sportlich aussehende Kandidaten. Gehören Sie selbst zu einer dieser drei Gruppen, gibt es natürlich ein paar Dinge, auf die Sie für Ihr optimales Ganzkörperfoto achten sollten.

Das perfekte Ganzkörperfoto – das müssen Sie beachten

1. Kleidung:

Generell ähneln die Anforderungen an eine solche Aufnahme denen der klassischen Bewerbungsfotos. Das Outfit spielt beispielsweise auch hier eine wichtige Rolle. Sie sollten sich so kleiden, wie Sie zum Bewerbungsgespräch gehen würden: Anzug oder Kostüm sind angebracht.

Auf grelle Farben sollte besser verzichtet werden. Gedeckte Töne sind hingegen angemessen. Außerdem müssen Sie auf Ihre Schuhe achten, im Gegensatz zur klassischen Varianten sind sie hier nämlich zu sehen.

Natürlich hängt der Dresscode auch vom genauen Beruf ab. Als Animateur können Sie sich durchaus etwas legerer anziehen. Hemd / Bluse, Sakko / Blazer und Jeans sind in hier völlig in Ordnung, insofern nichts anderes verlangt wird.

Models sind von diesen Reglungen ohnehin nicht betroffen. Sie bewerben sich so gut wie immer mit ihren Fotomappen, in denen Sie ihre bisherigen Arbeiten / Shootings präsentieren.

2. Hintergrund:

Damit der Hintergrund nicht von Ihrer Person ablenkt, wird in der Regel ein einfarbiger, heller Hintergrund gewählt. Von einem Ganzkörperfoto im Wald, vor der Hauswand oder im Büro ist definitiv abzuraten. Ebenso sind Spiegel-Selfies tabu.

3. Qualität:

Zwar muss das Bild nicht zwangsläufig bei einem professionellen Fotografen aufgenommen werden, jedoch sind seine Aufnahmen meist qualitativ hochwertiger und das erhöht wiederrum Ihre beruflichen Chancen.

Außerdem weiß ein guter Fotograf, wie er Sie und Ihren Körper am besten in Szene setzt. Denken Sie daran: Er hat Erfahrung in diesem Beruf. Sie müssen mitunter erst stundenlang ausprobieren ehe Sie die perfekte Pose gefunden haben. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass Ganzkörperfotos als Bewerbungsfoto fast immer fehl am Platz sind. Wenn Sie nicht gerade in einem Beruf arbeiten wollen, bei dem ausdrücklich ein solches Foto verlangt wird, sollten Sie in Ihrer Bewerbung besser darauf verzichten. So sind Sie auf der sicheren Seite