Pluspunkte auf dem Bewerbungsfoto:

Äußerlichkeiten, die überzeugen!

Es gibt Äußerlichkeiten, die unser Gegenüber beeinflussen. Uns dominanter oder zerbrechlicher erscheinen lassen, als wir es eigentlich sind. In der Psychologie ist dieser Urteilsfehler unter dem Halo-Effekt zusammengefasst. Auch im Berufsleben können wir uns diesen Urteilsfehlern nicht entziehen. Dabei können vor allem Gesichtspunkte eine Rolle spielen, die Sie vielleicht nicht im ersten Moment erwarten.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Studien vor, welche sich mit Äußerlichkeiten auf einem Bewerbungsfoto beschäftigt haben und welche Attribute von Frauen und Männern dabei eine positive Wirkung haben.

Äußerliche Erfolgsfaktoren von Männern

Glatze: Viele Männer schauen morgens in den Spiegel und grämen sich wegen ihres lichten Haarwuchses. Neue Erkenntnisse der Wharton Universität in Pennsylvania belegen allerdings, dass Männer mit Glatzen einen Vorteil gegenüber ihren Mitmenschen bzw. -Personen mit voller Haarpracht, haben. Sie werden unterbewusst als größer, dominanter und athletischer wahrgenommen. Doch Vorsicht, ein Haarkranz oder eine Überkammfrisur zählen nicht. Es muss schon alles ab, bevor es zu dem Shooting beim Fotografen geht.

Quelle: Studie der Wharton Universität in Pennsylvania

Körpergröße: Die Körpergröße spielt im Berufsleben definitiv eine Rolle. Besonders Männer werden scheinbar an diesem Faktor gemessen. Männliche Arbeitskräfte ab einer Größe von 1,82 Meter verdienen knapp 6 Prozent mehr als ihre durchschnittlich großen Kollegen. Zu bedenken ist allerdings, dass dieser Zusammenhang nicht endlos linear weiterverläuft. 1,91 Meter ist die optimale Körpergröße für einen Mann. Für jeden weiteren Zentimeter geht es wieder Talwärts. Auf dem Bewerbungsfoto ist die Körpergröße zwar schwerer zu bemessen, bleibt jedoch ein Erfolgsfaktor.

Quelle: Befragung und Errechnung durch Londoner Forscher der Guildhall Universität

Unsere Empfehlung: Wie Sie Ihr perfektes Bewerbungsfoto bekommen – für Männer

Damit überzeugen Frauen

Ausschnitt: Bei den Damen beginnen wir mit einem echten feministischen Schocker. Die Tiefe des Ausschnitts auf dem Bewerbungsfoto hat eine tatsächliche Auswirkung auf die Entscheidung. Zumindest sind Forscher der Universität Paris-Sorbonne zu dieser Erkenntnis gekommen. Nach ihren Ergebnissen lassen sich Arbeitgeber unterbewusst vom Dekolleté weiblicher Bewerberinnen auf ihren Bewerbungsfotos beeinflussen. Daraus resultiert, dass freizügige Kandidatinnen auf 19 Mal mehr Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch, als ihre schicklicher gekleideten Mitbewerberinnen kommen.

Quelle: Festgestellt in einer dreijährigen Studie von Forschern der Universität Paris-Sorbonne

Attraktivität: Attraktive Frauen haben nach einer Studie der Ben-Gurion Universität in Israel schlechtere Chancen auf einen Traumjob als durchschnittlich gut aussehende Mitbewerberinnen. Ein vermutlicher Grund könnte sein, so die Forscher, dass weibliche Personalverantwortliche, sich bei der Bewerbersichtung und dem Blick auf das Foto in der Bewerbung unterbewusst von ihrer Eifersucht lenken lassen. Für uns ist jedoch klar, Job oder nicht, Schönheit kommt von innen.

Quelle: eine Studie der Ben-Gurion Universität Israel

BMI: Im Gegensatz zu Männern werden Frauen am stärksten nach ihrem Gewicht beurteilt. Das ist natürlich nicht fair, aber leider das Ergebnis der Universität Potsdam und der City-Universität in New York. Mitarbeiterinnen mit einem Body-Mass-Index von 21,5 sind im Berufsleben nach ihren Ergebnissen am erfolgreichsten. Ab diesem Gewichtsmaß verliert der Faktor allerdings wieder an Wirkung.

Quelle: Auswertung der Universität Potsdam und der City-Universität New York

Körpergröße: Auch bei den Frauen hat die Körpergröße einen großen Einfluss auf die Einschätzung. Allerdings wechselseitig in Gegensatz zu den Männern. Bewerberinnen haben einen Vorteil, wenn Sie kleiner als der Durchschnitt sind. Die optimale Körpergröße einer Mitarbeiterin beträgt 1,60 Meter. Größer gewachsene Kolleginnen sind im Schnitt weniger erfolgreich in ihrer Karriere. Doch auch hier ist zu bedenken: Ausnahme bestätigen die Regel!

Quelle: eine Langzeitstudie des deutschen Wirtschaftsforschers Olaf Hübler

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